Bidjar-Teppiche

Bidjar Teppiche punkten mit ihrer Strapazierfähigkeit

Wer sich einen Bidjar Teppich für sein Zuhause kaufen möchte, der entscheidet sich für den strapazierfähigsten Orientteppich, den es gibt. Dabei ist auch eine Nutzung über mehrere Jahrzehnte keine Seltenheit. Dezente Muster und ebensolche Farben sind eine weitere Eigenschaft, die den Teppich aus Bidjar so beliebt machen.

Bidjar-Teppiche sind echte Klassiker

Dank seiner überzeugenden Eigenschaften, zu denen auch die hervorragende Qualität aus reiner Schurwolle zählt, hat sich der Bidjar Teppich unter Freunden von Orientteppichen längst einen Namen gemacht. Er ist nicht nur sehr strapazierfähig, sondern trägt auch eine natürliche Abwehr gegen Verschmutzung in sich. Zudem reguliert er als reines Naturprodukt aktiv die Luftfeuchtigkeit und leistet damit sogar einen Beitrag zum Raumklima. Die Teppiche sind handgeknüpft und sowohl bei Liebhabern orientalischer Teppiche als auch bei Laien bekannt und beliebt. Namensgebend ist im übrigen die Stadt Bidjar, die im Nordwesten des heutigen Irans liegt. Hier nimmt ein reger Teppichhandel seinen Ausgang, wobei die gleichnamigen Teppiche in unterschiedlichen Qualitäten am beliebtesten sind. Die Palette der Modelle reicht von einfach bis hin zu sehr fein und dicht geknüpft.

Mittlerweile auch Herstellung in Indien

Auch wenn der klassische Bidjar aus dem Iran stammt, gibt es mittlerweile solche, die in Indien geknüpft werden. Diese sind meist etwas günstig zu kaufen, wobei sie sich in Sachen Qualität meist deutlich weicher anfühlen als die Originale aus der iranischen Stadt. Doch indische Bidjar weisen weniger Knoten pro Quadratmeter auf, wobei dies keinen Einfluss auf die Strapazierfähigkeit hat. Beide Formen gibt es sowohl rechteckig als auch rund, wobei sie am besten anhand der Bordüre unterschieden werden können. Der indische Bidjar weist an den Ecken einen weichen Übergang zur Bordüre hin auf, während die ursprünglichen Bidjar-Teppiche aus der gleichnamigen Stadt eher ein abruptes Ende zeigen. Wer hier kein Experte ist, könnte dies schnell als Mangel werten, doch Kenner wissen, dass dies eigentlich ein Zeichen der Echtheit und damit verbunden auch der hohen Qualität ist. Sehr häufig wird die Rose als Muster verwendet

Ein Bidjar schmückt jeden Raum

Die Herkunft des Bidjar liegt in der Provinz Kurdestan, wobei es hier ursprünglich drei unterschiedliche Teppichgruppen gab. Diese waren Afshar, Halvai und Gerrus. Während letztgenannte vor allem von den ansässigen Kurden geknüpft und qualitätsmäßig durch eine geringere Knotenzahl auffielen, punktete der Afshar durch herausragende Optik und Haptik. Wer sich heute einen echten Bidjar günstig kaufen möchte, der sollte auf die Bezeichnung Bukan oder Tekab achten. Echte Bidjar-Teppiche werden von Männern geknüpft, wobei als Kette reine Baumwolle und nur für den Flor Schurwolle verwendet wird. Damit die Optik eng und fest erscheint, werden die Schussfäden vorher angefeuchtet und mit einem eisernen Kamm sehr stark verdichtet. Damit erklärt sich der Umstand, warum ihn Männer knüpfen, denn diese Tätigkeit ist mit viel Muskelkraft verbunden. Das Resultat dieser aufwändigen Knüpftechnik ist ein sehr dichter und robuster Teppich, der auch durch Haltbarkeit besticht. Er eignet sich nicht nur dank seiner weichen Haptik für Wohn- und Schlafräume, sondern auch für Räume mit viel Frequenz wie einen Flur. Dank seiner anpassungsfähigen Optik lässt er sich hervorragend zu sämtlichen Einrichtungsstilen kombinieren und verleiht jedem Raum eine ganz besonders heimelige Atmosphäre.